Kein Upload. Kein Server. Die Daten verlassen dein Gerät nicht.
CSV ist das Format, in dem Daten die Fachanwendung verlassen: Buchhaltung, Warenwirtschaft, Personalverwaltung, Vereinsverwaltung. Und es ist das Format, das am häufigsten weitergereicht wird — an die Steuerberatung, an einen Dienstleister, in eine Auswertung.
Genau an dieser Stelle gehört der Personenbezug entfernt, ohne dass die Datei ihre Verwendbarkeit verliert.
CSV hat eine Eigenschaft, die beim Weitergeben bereinigter Daten zum Sicherheitsproblem
wird: Tabellenprogramme werten den Inhalt einer Zelle aus, wenn er mit
=, +, - oder @ beginnt. Aus einem
Textwert wird dann beim Öffnen eine ausgeführte Formel.
Das ist keine theoretische Sorge. Werte in einem Export stammen aus Freitextfeldern, und wer dort etwas einträgt, bestimmt, womit der Wert beginnt. Eine Datei, die man für harmlos hält, weil die Namen entfernt wurden, kann auf diesem Weg beim Empfänger etwas auslösen.
Ein bereinigter Export soll in aller Regel weiterhin brauchbar sein. Zwei Eigenschaften sorgen dafür:
Dazu kommt ab dem Plus-Tarif die spaltenweise Auswahl: Datum, Betrag, Kostenstelle oder Kategorie kannst du ganz von der Ersetzung ausnehmen, während Name, Anschrift und IBAN ersetzt werden.
Beim Sichten eines Exports lohnt der Blick auf Spalten, die harmlos heißen:
| Spalte | Was oft übersehen wird |
|---|---|
| Buchungstext, Verwendungszweck | enthält regelmäßig Namen und Aktenzahlen im Freitext |
| Bemerkung, Notiz | unstrukturiert, deshalb besonders auskunftsfreudig |
| Dateiname, Beleg | Dateinamen enthalten häufig den Nachnamen |
| E-Mail, Benutzerkennung | bestimmt die Person auch ohne Namensfeld |
Weil solche Felder Freitext sind, greift dort dieselbe Erkennung wie in einem Fließtextdokument — Namen, Kennzahlen und Kontaktdaten werden auch mitten im Verwendungszweck gefunden.
Die eingebaute KI-Anfrage ist optional. Du kannst die pseudonymisierte Arbeitskopie herunterladen, in deiner eigenen KI bearbeiten lassen — etwa ChatGPT, Claude, Copilot oder die KI deines Unternehmens — und die Antwort im Reiter „Ergebnis & Re-Pseudo“ wieder einspielen, als CSV-Datei oder als eingefügter Text. Bei einem Export heißt das zum Beispiel: Die KI fasst die Bemerkungsspalte zusammen oder sortiert Buchungen, sieht aber statt der Namen nur Platzhalter wie [PERSON_001]. Diese muss sie unverändert lassen; zurückübersetzt wird lokal in deinem Browser. CSV gehört zu den Formaten, die ohne Konto funktionieren.
Weil Tabellenprogramme den Inhalt einer CSV-Zelle auswerten, wenn er mit einem Gleichheitszeichen, Plus, Minus oder At-Zeichen beginnt. Ein aus dem Originaldokument stammender Wert könnte dadurch beim Öffnen zu einer ausgeführten Formel werden. Solche führenden Zeichen werden deshalb beim Schreiben neutralisiert, sodass der Wert als Text erhalten bleibt. In XLSX-Dateien ist das nicht nötig, weil dort die Dateistruktur bestimmt, was eine Formel ist.
Ja. Spaltenanzahl, Reihenfolge und Kopfzeile bleiben unverändert, damit sich die Datei weiterhin in dieselbe Auswertung oder dasselbe Zielsystem einlesen lässt. Verändert werden ausschließlich die Werte in den Spalten, die du zur Verarbeitung ausgewählt hast.
Ja, das ist der übliche Fall. Da ein wiederkehrender Wert durchgängig denselben Platzhalter erhält, bleiben Gruppierungen und Zählungen richtig — es ist weiterhin erkennbar, dass mehrere Zeilen zusammengehören, nur nicht mehr, zu wem. Spalten wie Datum oder Betrag kannst du ab dem Plus-Tarif zusätzlich ganz von der Ersetzung ausnehmen.
Die gebräuchlichen Trennzeichen werden beim Einlesen erkannt, also sowohl das im deutschsprachigen Raum übliche Semikolon als auch das Komma. Auch Werte in Anführungszeichen und Zeilenumbrüche innerhalb eines Feldes werden korrekt behandelt.
Export auswählen und Ergebnis sofort sehen — ohne Registrierung.
Zur Anwendung