Kein Upload. Kein Server. Die Daten verlassen dein Gerät nicht.
Bei Tabellen liegt die Schwierigkeit selten im Entfernen, sondern im Erhalten. Eine Mitarbeiterliste, aus der man Namen und Kontonummern löscht, ist geschützt und wertlos: Man kann nicht mehr auswerten, welche Zeilen zusammengehören.
Deshalb wird hier nicht gelöscht, sondern ersetzt — durchgängig und wiedererkennbar. Und du bestimmst spaltenweise, was überhaupt angefasst wird.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Wiedererkennbarkeit. Kommt „Maria Beispiel" in vierzehn Zeilen vor, steht im Ergebnis vierzehnmal derselbe Platzhalter. Eine Auswertung, die zählt, gruppiert oder Umsätze je Person summiert, liefert weiterhin richtige Zahlen — nur ist nicht mehr erkennbar, um welche Person es geht.
Beim Löschen oder Überschreiben mit einem festen Wert geht diese Eigenschaft verloren. Die Tabelle ist dann zwar bereinigt, aber für die meisten Auswertungen unbrauchbar.
In der Praxis ist selten die ganze Tabelle heikel. Typisch ist die Mischung:
| Spalte | Übliche Entscheidung |
|---|---|
| Name, Anschrift, E-Mail | ersetzen |
| IBAN, Sozialversicherungsnummer, Personalnummer | ersetzen |
| Abteilung, Kostenstelle, Kategorie | meist unangetastet lassen |
| Betrag, Menge, Datum | je nach Zweck — für Auswertungen oft unangetastet |
Die Auswahl trifft die Anwendung nicht für dich, sondern schlägt sie vor und lässt sie ändern. Das ist Absicht: Ob eine Kostenstelle im konkreten Fall eine Person bestimmt, weiß nur, wer die Organisation kennt. Die Spaltenauswahl steht ab dem Plus-Tarif zur Verfügung.
Formeln werden übersprungen. Bearbeitet werden ausschließlich Wertzellen, sodass Summen, Verweise und Bedingungen funktionsfähig bleiben. Das gilt für die formatgetreue Ausgabe ab dem Plus-Tarif; in den Tarifen darunter entsteht eine einfache Tabelle ohne Formatierung.
Dateien mit Makros (.xlsm) lassen sich ab dem Pro-Tarif
einlesen; die Makros werden dabei entfernt. Das Ergebnis ist immer eine reine
.xlsx-Datei, auch wenn die Ausgangsdatei .xlsm oder
.xls war. Der Grund ist bewusst gewählt: Makrocode wird nicht auf
personenbezogene Inhalte durchsucht — eine Datei auszuliefern, die einen ungeprüften
Kanal enthält, wäre ein stilles Risiko. Wer die Makros braucht, behält die Originaldatei.
Formel-Einschleusung ist in XLSX strukturell kein Thema: Ob eine Zelle eine Formel ist, entscheidet dort der Aufbau der Datei und nicht der Textinhalt. Bei CSV-Dateien ist das anders — dort werden führende Formelzeichen beim Export neutralisiert, siehe CSV-Daten anonymisieren.
Die eingebaute KI-Anfrage ist optional. Du kannst die pseudonymisierte Arbeitskopie herunterladen, in deiner eigenen KI bearbeiten lassen — etwa ChatGPT, Claude, Copilot oder die KI deines Unternehmens — und das Ergebnis im Reiter „Ergebnis & Re-Pseudo“ wieder hochladen. Die KI kann so Summen je Platzhalter bilden oder Zeilen gruppieren, ohne einen echten Namen zu sehen; die Platzhalter wie [PERSON_001] muss sie dabei unverändert lassen. Zurückübersetzt wird lokal in deinem Browser. Ab dem Plus-Tarif kommt die Arbeitsmappe formatgetreu als XLSX zurück, darunter ohne die ursprüngliche Formatierung. Für Excel-Dateien muss dieselbe Browser-Sitzung noch offen sein.
Ja, in der formatgetreuen Ausgabe ab dem Plus-Tarif. Formelzellen werden bei der Verarbeitung übersprungen — bearbeitet werden ausschließlich Zellen mit Werten. Eine Summenformel oder ein Verweis bleibt dadurch funktionsfähig. Das ist auch der Grund, warum in einer XLSX-Datei kein Formel-Escaping nötig ist: Ob eine Zelle eine Formel ist, entscheidet dort die Struktur der Datei und nicht der Textinhalt.
Ja, ab dem Plus-Tarif — und das ist bei Tabellen meist entscheidend. Eine Auswertung soll oft nach Postleitzahl, Datum oder Betrag gruppierbar bleiben, während Name und Kontonummer verschwinden sollen. Du kannst deshalb je Spalte festlegen, ob sie verarbeitet wird oder unangetastet bleibt.
Ja. Ein wiederkehrender Wert bekommt durchgängig denselben Platzhalter. Damit bleibt auswertbar, dass mehrere Zeilen zur selben Person gehören, ohne dass erkennbar wäre, um welche Person es sich handelt. Genau diese Eigenschaft geht verloren, wenn man Zellen einfach löscht oder überschreibt.
Dateien mit Makros (.xlsm) lassen sich ab dem Pro-Tarif einlesen; die Makros werden dabei entfernt. Das Ergebnis ist in jedem Fall eine reine .xlsx-Datei, auch wenn die Ausgangsdatei .xlsm oder .xls war. Der Grund ist bewusst gewählt: Makrocode wird nicht auf personenbezogene Inhalte durchsucht, und eine Datei auszuliefern, die einen ungeprüften Kanal enthält, wäre ein stilles Risiko.
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