Kein Upload. Kein Server. Die Daten verlassen dein Gerät nicht.
„Online schwärzen" klingt zunächst nach einem Widerspruch zum Datenschutz: Man gibt einen vertraulichen Text an eine fremde Seite, damit sie ihn vertraulich macht. Bei den meisten Diensten trifft dieser Einwand zu — der Text wird übertragen und auf einem Server verarbeitet.
Hier nicht. Die Seite wird geladen, danach passiert alles Weitere in deinem Browser. Der Text wird nirgendwohin gesendet, und du kannst das im Netzwerk-Tab nachprüfen.
Für ganze Schreiben oder Dateien ist der Ablauf derselbe. Die ausführliche Anleitung Daten anonymisieren vor der KI-Nutzung zeigt, welche Angaben neben Namen typischerweise bereinigt werden müssen.
Das Wort „schwärzen" stammt aus der Papierwelt, wo ein Filzstift den Text tatsächlich unlesbar macht. Am Bildschirm ist die naheliegende Entsprechung — ein schwarzes Rechteck über dem Text — technisch etwas ganz anderes: eine Grafik über dem Inhalt. Der Text bleibt darunter erhalten und lässt sich markieren, kopieren oder aus der Dateistruktur auslesen.
Es gibt bekannt gewordene Fälle, in denen auf diese Weise „geschwärzte" Dokumente veröffentlicht und anschließend vollständig wiederhergestellt wurden.
[PERSON_001], die ursprüngliche Angabe ist im Ergebnis nicht mehr
vorhanden. Wer den bereinigten Text erhält, kann nichts darunter hervorholen — es liegt
nichts darunter.
Für PDF-Dateien gibt es im Pro-Tarif zusätzlich das geschwärzte Bild-PDF: Die Seiten werden zu Bildern, die gefundenen Stellen schwarz übermalt, und daraus entsteht ein neues PDF. Auch dort liegt nichts mehr darunter — nur lässt es sich, anders als der Platzhalter, nicht mehr zurückübersetzen. Mehr dazu auf der Seite PDF anonymisieren.
Ein Balken ist endgültig, ein Platzhalter nicht. Die Zuordnung zwischen Platzhalter und Originalwert bleibt in deinem Browser erhalten, sodass du den Weg zurückgehen kannst — etwa wenn du den bereinigten Text einem KI-Dienst gegeben hast und in dessen Antwort wieder die echten Namen stehen sollen.
Die eingebaute KI-Anfrage brauchst du dafür nicht. Du kannst den bereinigten Text kopieren oder herunterladen, in deiner eigenen KI bearbeiten lassen — etwa ChatGPT, Claude, Copilot oder die KI deines Unternehmens — und die Antwort im Reiter „Ergebnis & Re-Pseudo“ wieder einfügen oder hochladen. Ein geschwärzter Absatz lässt sich so umformulieren oder übersetzen, ohne dass die KI den Namen dahinter kennt; die Platzhalter wie [PERSON_001] muss sie dabei unverändert lassen. Zurückübersetzt wird lokal in deinem Browser. Eine als .txt oder .md heruntergeladene Fassung mit Sitzungskopf lässt sich auch später im selben Browser zurückübersetzen; Word-, ODT- und Excel-Dateien nur in derselben, noch offenen Sitzung und im Originalformat ab dem Plus-Tarif.
Das ist zugleich der Grund, warum hier von Pseudonymisieren und nicht von Anonymisieren die Rede ist: Der Bezug ist nicht zerstört, sondern ausgelagert. Was das rechtlich bedeutet, steht auf der Seite Pseudonymisierung oder Anonymisierung.
Erkannt werden Personen- und Organisationsnamen, Adressen und Orte, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sowie die formatgebundenen Kennzahlen: IBAN, Sozialversicherungsnummer, Steuernummer, UID-Nummer, Firmenbuchnummer, ZVR-Zahl, Akten- und Geschäftszahlen, Kfz-Kennzeichen und Personalnummern. Dazu Datums-, Zeit- und Betragsangaben.
Bei IBAN und Sozialversicherungsnummer wird zusätzlich die Prüfsumme gerechnet. Das verhindert, dass beliebige Zahlenkolonnen fälschlich ersetzt werden — eine Rechnungsnummer bleibt eine Rechnungsnummer.
Neben eingefügtem Text lassen sich Dateien verarbeiten. Einfache Textdateien und Rich Text funktionieren ohne Konto und kommen im jeweiligen Ausgangsformat zurück. OpenDocument-Text braucht wie Word, Excel und PDF ein kostenloses Konto und kommt ab dem Plus-Tarif im Ausgangsformat zurück, darunter als Text. Für die übrigen Formate gibt es eigene Seiten mit den Besonderheiten:
Er wird ersetzt, nicht überdeckt. Ein schwarzer Balken ist eine Grafik über dem Text; der ursprüngliche Inhalt bleibt in der Datei und lässt sich herauskopieren. Hier steht an der betreffenden Stelle stattdessen ein Platzhalter, und die ursprüngliche Angabe ist im Ergebnis nicht mehr enthalten. Für PDF-Dateien gibt es im Pro-Tarif zusätzlich ein geschwärztes Bild-PDF, in dem der Text nicht mehr enthalten ist.
Ja. Text einfügen und bereinigen lassen funktioniert ohne Konto. Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif; kostenpflichtige Tarife betreffen zusätzliche Funktionen und größere Nutzungsumfänge, nicht die Grundfunktion.
Einfache Textdateien, Rich Text und CSV-Dateien funktionieren ohne Konto; Textdateien und Rich Text werden im jeweiligen Ausgangsformat zurückgegeben. OpenDocument-Text, Word-Dokumente, Excel-Tabellen und PDF-Dateien lassen sich mit einem kostenlosen Konto verarbeiten. Im Ausgangsformat kommen OpenDocument-, Word- und Excel-Dateien ab dem Plus-Tarif zurück, PDF-Dateien dann als Word- oder Excel-Datei; in den Tarifen darunter erhältst du Text oder eine einfache Tabelle.
Ja, solange die Zuordnung in deinem Browser vorliegt. Das ist der Unterschied zu einer Anonymisierung: Der Bezug ist nicht zerstört, sondern ausgelagert. Dadurch kannst du eine Antwort, die du zu dem bereinigten Text erhalten hast, wieder auf die echten Namen zurückführen. Das gilt für den Weg über Platzhalter; ein geschwärztes Bild-PDF ist endgültig.
Text einfügen und Ergebnis sofort sehen — ohne Registrierung.
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